Der Einladung des Bezirksvorstands München/ Oberbayern den Wirten und Hoteliers in einer Diskussionsrunde Rede und Antwort zu stehen, kamen Klaus Stöttner (CSU), Manuela Fehlner (SPD), Albert Duin (FDP), Jutta Widmann (Freie Wähler) und Gisela Sengl (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN) nach. Abgerundet wurde der Kreis durch die beiden Bezirksvertreter Franz Bergmüller und Dipl.-Betriebswirt Conrad Mayer. Der Chefredakteur des Gastgewerbe-Magazins Andreas Türk stellte u. a. die Themen Sanfter Tourismus, Wirtshaussterben, Dritte Startbahn und die Probleme Airbnb zur überaus angeregten Diskussion.
Die Wirte beschwerten sich insbesondere über die übertriebenen Dokumentationsanforderungen und den Bürokratiewahnsinn. Auch das Auftreten der Finanzbeamten im Rahmen von Betriebsprüfungen oder Kassennachschauen sowie die Probleme mit der Datenschutzgrundverordnung wurde den Politikern als dringend zu korrigierende Themen mit auf den Weg gegeben.
Günter Hager „Wutwirt“ aus Linz vom Restaurant Josef, hatte am Vormittag den Delegierten von den zahlreichen bürokratischen Hürden berichtet, die Österreich den gastgewerblichen Betrieben auferlegt. Erwähnt wurde z. B. die Aushändigungspflicht von Rechnungen, die eine Papierflut nach sich zieht.