Der Live-Wettbewerb Koch des Jahres geht dieses Jahr zum siebten Mal auf die Suche nach dem neuen Koch des Jahres. Noch bis zum 25. April können sich Profi-Köche aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol schriftlich für einen Platz im Vorentscheid bewerben, welcher vom 29. bis 31. Mai 2022 in der Scheck-In Kochfarbik in Achern stattfindet. Im Titelbild zu sehen ist Rainer Sarrazin bei seinen Vorbereitungen 2021.
Dafür müssen die Kandidaten ein eigens für den Wettbewerb kreiertes Drei-Gang-Menü einreichen, das folgende Vorgaben erfüllt:
- Vorspeise: Vegetarischer Gemüsegarten
- Hauptspeise: Wild – Maibock
- Dessert: Alles rund um die Erdbeere
Der Bewerbungsprozess
Nach der unverbindlichen Anmeldung für das Vorfinale über das Onlineformular gilt es, Rezeptur, Kalkulation, Philosophie sowie Fotos des Menüs per Mail einzureichen. Der Wareneinsatz darf dabei einen Wert von 16 Euro bzw. 30 Schweizer Franken pro Person nicht überschreiten. Die eingereichten Menüs werden von der technischen Wettbewerbsjury bewertet. Die besten 16 Bewerber erhalten einen Platz im Live-Wettkampf. Alle Informationen rund um die Bewerbung gibt es hier.
Keine Anonymität bei der Menüverköstigung
Das Eventformat wartet diese Auflage mit einigen Neuerungen auf. Die Menüverköstigung durch die Jury internationaler Spitzenköche wird nicht, wie in den Vorjahren, anonym stattfinden. Die Kandidaten sollen vielmehr die Chance bekommen, ihr Menü der Tasting Jury persönlich vorzustellen. Dadurch soll die Wettbewerbssituation die komplexe und moderne Rolle des Kochberufs besser widerspiegeln.
„Wir möchten unseren Talenten die Möglichkeit geben, ihr Menü im Ganzen zu präsentieren und dazu gehört die Geschichte, die Philosophie und die Vision des Kochs, die hinter jedem Teller steckt. Es geht beim Koch des Jahres um mehr als nur exzellentes Handwerk. Dass darüber all unsere Kandidaten verfügen, haben die letzten Jahre gezeigt. Wir suchen Talente, die bereit sind Verantwortung zu tragen und innovativ zu sein, um sich den wachsenden Herausforderungen der kulinarischen Welt zu stellen und die Zukunft unserer Branche aktiv zu gestalten“, erklärt Veranstalterin Nuria Roig.
Zwei Wild Cards fürs Finale beim Koch des Jahres 2022
Eine weitere Neuheit beim Koch des Jahres wird die Wild Card Vergabe sein. Auf alle Teilnehmer, die sich im Live-Wettbewerb kein Finalticket sichern konnten, wartet im Anschluss eine weitere Chance auf den Finaleinzug. Am Abend des Wettbewerbs wird jeweils eine Küchenparty stattfinden, bei der die Kandidaten mit einem vorgegebenen Warenkorb für geladene Gäste kochen. Bei dieser Challenge wird je eine weitere Wild Card für das Finale vergeben – und zwar nicht von der Tasting Jury, sondern von den Gästen selbst.
Nuria Roig meint dazu: „Damit möchten wir zum einen unser Publikum mehr einbeziehen, sodass sie sich intensiv mit den Gerichten und unseren Kandidaten beschäftigen. Zum anderen stellen wir so eine weitere Herausforderung, bei der man neben einem exzellenten Gericht auch beweisen muss, dass man ein guter Gastgeber ist, sich vermarkten und auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen kann – alles Eigenschaften, die nicht nur für den wirtschaftlichen Erfolg eines Restaurants, sondern auch für einen Koch des Jahres unabdingbar sind.“