BHG-Präsidium begrüßt Koalitions-Vereinbarungen von
CSU und FDP
Gastgewerbe setzt auf enge Kooperation auch mit der neuen Staatsregierung
(München) Als positives Signal für einen neuen Aufbruch in Bayern wertet das Präsidium des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (BHG) in einer ersten Stellungnahme die erfreulich rasch abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und FDP. Das klare Bekenntnis, dem „Tourismusland Nummer Eins
in Deutschland“ und der Gesundheitsregion Bayern „durch ein Paket an Initiativen einen neuen Schub zu geben“, stimmten das bayerische Hotel- und Gaststättengewerbe optimistisch. Insbesondere die Ankündigung beider Regierungsparteien, bestehende Wettbewerbsverzerrungen abzubauen und sich für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotels und Gaststätten sowie niedrigere Rundfunkgebühren im Gastgewerbe einzusetzen, signalisierten Verständnis für die berechtigten Anliegen der Branche weit über Bayern hinaus. Auch die Unterstützung der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 in Bayern werde als „höchst willkommenes und hilfreiches Engagement“ gern angenommen.
Auf breites Interesse im Verbandsbereich des von überwiegend mittelständischen Unternehmen getragenen BHG stoßen auch die geplanten Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den bayerischen Mittelstand sowie die Förderung der Selbstständigkeit. Wenn wie angekündigt die Regionalförderung „auf hohem Niveau“ fortgesetzt werde, könnte in der Tat das Fördergefälle zu den neuen Bundesländern und Tschechien gemildert werden. Wenn zudem die staatlichen Förderprogramme überprüft würden mit dem Ziel, die Verfahren zu vereinfachen, und detaillierte Einzelprogramme durch pauschale Zuweisungen ersetzt würden, sei dies ein „mittelstandspolitischer Quantensprung“.
Von der geplanten Novellierung des Nichtraucherschutzgesetzes erhofft sich der BHG kurzfristig die Versachlichung einer „leidvollen Diskussion“ und für die nächste Zukunft mehr Planungssicherheit bei den Betrieben des Gastgewerbes.
Generell rechnet der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband mit einer weiterhin guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der neuen Bayerischen Staatsregierung.
– Ende der Pressemitteilung –