Breitbandausbau Bayerns stärkt Leitökonomie Tourismus

Brandl: „Bayern hat einmal mehr Vorbildfunktion eingenommen. Wie es das Sinnbild „Mit Laptop und Lederhose“ auf den Punkt bringt, ist der Tourismus auf eine top-moderne Breitbandversorgung angewiesen.“

 

(Zettisch) „Hinsichtlich des Breitbandausbaus hat Bayern einmal mehr eine Vorbildfunktion eingenommen“, so Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, der ergänzt: „Schnelle Datenautobahnen sind für die Prosperität einer Region fast schon wichtiger, als der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.“ Dies gilt umso mehr für ländliche Regionen, die in Bayern von zentraler Bedeutung sind, schließlich leben hier über acht Millionen Menschen auf etwa 80 Prozent der Fläche.

 

Bis in den letzten Winkel Bayerns hinein, auch in Regionen, aus denen sich andere Industrien und Dienstleister längstens zurückgezogen haben, stellt dabei der Tourismus Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung. Sein Jahresumsatz beträgt über 31 Milliarden Euro, rund 560.000 Menschen verdienen in ihm ihr Einkommen. Hotellerie und Gastronomie bilden das Rückgrat der bayerischen Leitökonomie Tourismus. Für rund 354 000 Beschäftigte bietet die Branche im Freistaat Arbeit, das entspricht über 7 Prozent aller Arbeitsplätze. Darüber hinaus befindet sich nahezu jeder zehnte bayerische Ausbildungsplatz in einem Hotel oder einem Gastronomiebetrieb. 

 

„Wie es das Sinnbild „Mit Laptop und Lederhose“ auf den Punkt bringt, ist der Tourismus auf eine top-moderne Breitbandversorgung angewiesen“, erläutert Brandl. Zum einen werden Informationen über Destinationen und touristische Leistungsträger, die Kommunikation mit ihnen bis hin zur Buchung und anschließender Bewertung seitens der Gäste in hohem Maße online getätigt. Zum anderen erwarten es heute Gäste als Standard, in entsprechenden Häusern problemlos schnellen Internetzugang nutzen zu können. Dabei geht es nicht nur um Datentransfers von Geschäftsreisenden, sondern im stark zunehmenden Maße verlagert sich auch das von Gästen genutzte Unterhaltungsangebot immer mehr auf Web-basierte Lösungen. Ganz davon abgesehen sind auch Hoteliers und Gastronomen selbst im täglichen Geschäftsverkehr auf stabile und sichere digitale Kommunikationswege angewiesen. Zudem gibt es aufgrund des hohen Flächenangebotes vor allem in ländlichen Regionen eine zunehmende Anzahl an gastgewerblichen Betrieben, die regenerative Energie erzeugen und deren Prozesse digital steuern. „Auf dem Land“ spielen aber auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter eine nicht zu unterschätzende Rolle, die als Ausgleich für das Fehlen urbaner Freizeitmöglichkeiten zumindest hinsichtlich des Online-Zugangs keine Abstriche gegenüber Bewohnern städtischer Agglomerationen eingehen wollen.

 

„Alles in allem“, so Brandl, „stärkt der Breitbandausbau Bayerns den Tourismus in hohem Maße.“

 

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