DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl Gründungsvorsitzender des Tourismusausschusses der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw)

Brandl: „Ziel ist es, die Interessen der einzelnen Player des Tourismus zusammenzubringen und Potenziale noch besser zu nutzen“

(München) Als deutliches Zeichen hinsichtlich der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus hat die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft vbw einen Tourismusausschuss eingerichtet. Nach Begrüßung durch vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt wurde auf der konstituierenden Sitzung am 3. März Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern, einstimmig zu dessen Vorsitzenden gewählt.

Das Thema Tourismus berührt zunehmend mehr Wirtschaftsbereiche, von Ernährungswirtschaft und Systemgastronomie, Brauereien und Weinbau über Heilbäder und Gesundheitswesen, Camping und Urlaub auf dem Bauernhof bis hin zu Verkehrswirtschaft, Seilbahnen und Schleppliften. Da diese und viele weitere tourismusnahe Sektoren von Mitgliedern der vbw vertreten werden, lag es nahe, eine Plattform für interessierte Mitgliedsverbände anzubieten.

„Unser gemeinsames Ziel ist, die Interessen der einzelnen Player des Tourismus zusammenzubringen und zu vernetzen, die hier liegenden Potenziale und Chancen noch besser zu nutzen und so die Dachmarke Bayern nachhaltig zu stärken“, so Brandl, „dazu wollen wir Themen und Herausforderungen vorwärts gerichtet angehen. Was wir nicht wollen ist, verkrustete Strukturen zementieren.“

Gestartet ist der Ausschuss mit der Konzeptvorstellung einer neuen Prognos-Studie mit dem Titel Sind Erfolgsfaktoren der Industrie auf die Tourismuswirtschaft übertragbar? Die Anregung hierzu kam aus der Tourismuswirtschaft selbst. Ziel der Studie ist es, die Megatrends in der Industrie für den Tourismus nutzbar zu machen. Ein zentrales Feld sind beispielsweise die Möglichkeiten der Digitalisierung. Die Studie wird im September 2016 vorliegen.

Im Anschluss fand ein fachlicher Austausch zu tourismusrelevanten Themen mit Dr. Bernhard Schwab, Amtschef der bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, statt.

 

 

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