Erfolg des DEHOGA Bayern: Hygienebarometer für Restaurants ist vom Tisch

DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl: „Es waren unsere Sachargumente, die gegen dieses bürokratische Monstrum sprachen“ / „Gegen das Hygiene-Barometer zu sein, heißt nicht gegen Hygiene zu sein – es ist nur der falsche Weg zum richtigen Ziel“

DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl: „Es waren unsere Sachargumente, die gegen dieses bürokratische Monstrum sprachen“ / „Gegen das Hygiene-Barometer zu sein, heißt nicht gegen Hygiene zu sein – es ist nur der falsche Weg zum richtigen Ziel“

(München) Hinsichtlich der andiskutierten Einführung eines Hygiene-Barometers für Restaurants hat die gemeinsame Arbeitsgruppe der Wirtschaftsministerkonferenz und der Verbraucherschutzministerkonferenz in ihrem Treffen in Hamburg am 11.Mai 2012 laut dem nunmehr vorliegenden Protokoll beschlossen, „dass nur eine fakultative Veröffentlichung mitgetragen werden kann. Ein obligatorisches System wird abgelehnt.“ „Dies ist ein Sieg der Vernunft“, so Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern: „Es freut mich, dass unsere Sachargumente ausschlaggebend dafür waren, die fast schon beschlossene Einführung nochmals zu überdenken.“

Zum Hintergrund: Auf Bestreben einzelner Verbraucherschutzminister hatte die Verbraucherschutzministerkonferenz am 19. Mai 2011 beschlossen, eine bundesweit einheitliche Veröffentlichung der Hygienestandards in Restaurants einführen zu wollen. Die einzige Gegenstimme kam damals aus Bayern, mit dessen zuständigen Ministerien der DEHOGA Bayern in engem fachlichen Austausch stand. Schon damals machte der DEHOGA Bayern deutlich: „Gegen das Hygiene-Barometer zu sein, heißt nicht gegen Hygiene zu sein – das Hygiene-Barometer ist nur der falsche Weg zum richtigen Ziel“, so der DEHOGA-Bayern-Präsident: „Wir stehen für Prävention statt Repression. Zudem erschließt es sich mir nicht, inwiefern ein roter Farbbalken vor einem Schmuddelbetrieb ein Mehr an Verbraucherschutz bedeuten soll, als die bereits heute mögliche und auch praktizierte sofortige Schließung dieses Hauses“.

Unter anderem diesem, aber auch weiteren sachlichen Einwänden des DEHOGA Bayern wie die völlig unzureichende Anzahl von Lebensmittelkontrolleuren, die einseitige Benachteiligung von gastronomischen Betrieben, die am Ende der Veredelungskette stehen, während die diskussionsauslösenden Lebensmittelskandale ausnahmslos in der Industrie stattgefunden haben, oder die öffentliche Prangerwirkung, die bei falschen Ergebnissen das wirtschaftliche Aus für den betroffenen Betrieb bedeuten können, schlossen sich auch die Wirtschaftsminister der Länder an, die sich anschließend gegen die Farbkennzeichnung aussprachen.


Nähere Informationen zum Thema erhalten Sie unter:
www.dehoga-bayern.de/bhg-positionen.html


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