Auswirkungen der geplanten Gebührenreform auf kommunale Veranstaltungen
Viele Diskotheken, Musikkneipen und Veranstalter von Festen sind derzeit alarmiert. Die GEMA möchte 2013 ihre derzeit in elf Tarife unterteilte Gebührenordnung zum Abspielen von Musik durch nur noch zwei Tarife ersetzen. Ob die neuen Tarife gerechter sind und für den Mittelstand Verbesserungen bringen, muss hinterfragt werden. Daher haben sich der Bund der Selbständigen (BDS) - Gewerbeverband Bayern und der Bayerische Hotel‐ und Gaststättenverband DEHOGA Bayern entschlossen, eine gemeinsame Umfrage durchzuführen.
Nachdem inzwischen auch zahlreiche Vertreter von Städten und Gemeinden erhöhte Kosten für Veranstaltungen, beispielsweise Gewerbeschauen und Marktsonntage, bei denen Musik gespielt wird und an denen in vielen Fällen die Kommunen beteiligt sind, befürchten, wurden den Bürgermeistern folgende Fragen gestellt:
- Sind Sie als Kommune direkt von höheren GEMA-Gebühren betroffen?
- Erwarten Sie höhere oder niedrigere Gebühren?
- Was bedeuten die neuen Gebühren für den Festkalender Ihrer Stadt?
- Gibt es bereits Überlegungen, einzelne Veranstaltungen im kommenden Jahr abzusagen?
Zur Präsentation der Umfrageergebnisse durch BDS-Präsident Ingolf F. Brauner, DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl sowie Helmut Völkl, Betriebsleiter der Tourismus & Veranstaltungsservice der Stadt Kulmbach, am
29. November 2012,
um 14.00 Uhr
Bund der Selbständigen - Gewerbeverband Bayern e.V., Sitzungssaal
Schwanthalerstr. 110, 80339 München
sind Pressevertreter herzlich eingeladen.