Neue Vorstandschaft des DEHOGA Bayern-Bezirks Oberpfalz

DEHOGA Bayern Bezirk Oberpfalz tagte am 25. Juni in Tännesberg

DEHOGA Bayern Bezirk Oberpfalz tagte am 25. Juni in Tännesberg

(Tännesberg) Am 25. Juni 2013 wählten im Restaurant Binnerschreiner die oberpfälzer Delegierten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern turnusgemäß ihre neue Vorstandschaft. Nachdem der bisherige Bezirksvorsitzende Robert Drechsel (Zum Alten Schuster, Weiden i. d. Opf.) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Hans-Jürgen Nägerl (Landhotel Weißes Roß, Illschwang) zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.

Neuer 1. stellvertretender Bezirksvorsitzender wurde der bisherige Schriftführer Andreas Brunner (Natur-Wohlfühlhotel Brunner Hof, Arnschwang). Für den ebenfalls nicht mehr kandidierenden 2. stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Michael Scharff (Kneitinger’s Hubertushöhe, Regensburg) wurde Josef Auerbach (Hotel Gasthof Wolfringmühle, Fensterbach) gewählt. Neuer Schriftführer ist Gerhard Heidner (Hotel Gasthof Am Schloss, Pilsach). Aus beruflichen Gründen zog sich die bisherige Kassierin Katrin Winkler (Altstadthotel & Brauereigasthof Winkler, Berching) zurück. Als neuer Kassier wurde Markus Walter (Rasthaus Pentling, Pentling) gewählt, so dass die Bezirksvorstandschaft ein überwiegend neues Gesicht erhalten hat.

DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl dankte den Ausscheidenden für ihre Tätigkeit und hob besonders das Engagement von Robert Drechsel für die vielen kleinen Familienbetriebe hervor. Der neue Bezirksvorsitzende Hans-Jürgen Nägerl überreichte seinem Vorgänger einen bayerischen Porzellanlöwen und Katrin Winkler einen Gutschein für den Einkauf in einer Modeboutique.

Brandl forderte in seiner Ansprache massiv faire Wettbewerbsbedingungen für personalintensive Dienstleistungen. Er stellte fest: „Dort wo Menschen Dienst am Menschen leisten, ist nun mal nicht die gleiche monetäre Produktivität zu generieren wie sie von Robotern und Automaten am Fließband generiert werden kann.“ Zugleich legte Brandl dar, dass steuerliche Abgrenzungen bei Lebensmitteln „völlig absurd“ seien, denn weder ließen sich 7 Prozent im Stehen bzw. bzw. 19 Prozent im Sitzen logisch rechtfertigen, noch die steuerliche Bevorzugung des Außer-Haus-Geschäftes.
Ulrich N. Brandl zog als Fazit: „Dieser Steuer-Wirrwarr macht keinen Sinn und deshalb fordere ich einen einheitlichen Steuersatz für alle Lebensmittel - egal welcher Art, wo gekauft oder wie gegessen.“ Seine Ausführungen wurde durch witzige und wortreiche Videoclips von Waltraud & Mariechen sowie Django Asül untermalt.

Landrat Simon Wittmann betonte seine alte Verbundenheit zur gastgewerblichen Branche und hieß die Teilnehmer in seinem Landkreis willkommen. Bezirkstagspräsident Franz Löffler zog in seinen Ausführungen durch die touristischen Highlights der Oberpfalz und ging auf die wohl dramatisch sinkenden Fördermöglichkeiten für den ostbayerischen Raum gegenüber den neuen Bundesländern und Tschechien ein.

Mitreißend warb Vizepräsidentin Angela Inselkammer für eine wertschätzende Ausbildung der Nachwuchskräfte und die Einführung der Zertifizierung „TopAusbildungsbetrieb“. „Ob in der Oberpfalz oder in Oberfranken, ob in Schwaben oder Niederbayern– Bayern wird durch uns Wirtinnen und Wirte den Gästen nähergebracht. Wir alle sind die Visitenkarte unseres Landes“, so Inselkammer. „Um dies auch in Zukunft zu gewährleisten, werden wir gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um junge Menschen weiter für den Tourismus zu begeistern. Wir wollen sie noch umsichtiger an die Gastberufe heranführen und sie dabei wertschätzend ausbilden.“


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