Neuwahlen des DEHOGA Bayern-Bezirksvorstandes Oberpfalz

DEHOGA Bayern Bezirk Oberpfalz tagte am 14. April in Illschwang

(Illschwang) Am 14. April 2016 wählten die oberpfälzer Delegierten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern im Landhotel „Weißes Roß“ turnusgemäß ihre neue Vorstandschaft. Hans-Jürgen Nägerl (Landhotel Weißes Roß, Illschwang) wurde dort zum alten und neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.

1. stellvertretender Bezirksvorsitzender wurde wie bisher Andreas Brunner (Natur-Wohlfühlhotel Brunner Hof, Arnschwang). Auch der 2. stellvertretende Bezirksvorsitzende Josef Auerbach (Hotel Gasthof Wolfringmühle, Fensterbach) wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso wie Schriftführer Gerhard Heidner (Hotel Gasthof Am Schloss, Pilsach). Zum neuen Kassier wurde Nepomuk Röhrl (Gaststätte Röhrl, Eilsbrunn) gewählt. Er ersetzt den bisherigen Kassier Markus Walter (Rasthaus Pentling, Pentling), der aus zeitlichen Gründen nicht mehr kandidierte.

DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl dankte allen Gewählten für ihr ehrenamtliches Engagement und betonte: „Die bayerischen, und somit auch die oberpfälzer, Hoteliers und Gastronomen haben als Hauptleistungsträger des Tourismus im vergangenen Jahr einmal mehr Großartiges geleistet. Mit zunehmenden Gäste-, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen wächst zugleich auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Bayern und die Oberpfalz.“ Sorge bereitet ihm in diesem Zusammenhang der nach wie vor anhaltende Trend von Betriebsaufgaben insbesondere auf dem Land, sind sie doch die Voraussetzung dafür, dass Tourismus dort überhaupt stattfinden kann. „Wirte wollen für ihre Gäste da sein, statt Formulare ausfüllen. Die immer größer werdende Verordnungslawine zieht immer mehr Betrieben den Boden unter den Füßen weg, zugleich bedarf es dringend der Anpassung jahrzehntealter Gesetze, die nicht mehr der Alltagsrealität entsprechen. Allen voran ist das Arbeitszeitgesetz zu nennen, hier bedarf es der Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. Es geht nicht darum, dass Mitarbeiter mehr arbeiten sollen, sondern – oft genug auch auf deren eigenen Wunsch hin – flexibler einsetzbar sind“, erläuterte der DEHOGA Bayern-Präsident.


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