Rote Karte für Krawallmacher

BHG und Polizei starten Aktion "Safer Party", um Würzburger Nachtleben noch attraktiver und sicherer zu machen

 

(Würzburg) Die Kreisstelle Würzburg des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (BHG) sowie die Polizeiinspektion Würzburg Ost haben gemeinsam die Aktion "Safer Party" ins Leben gerufen. Ziel ist, dem unkontrollierten Betrinken und den oftmals damit verbundenen Gewalt- und Sachbeschädigungsdelikten einiger, weniger Gäste besser Einhalt gebieten zu können.

BHG und Polizei starten Aktion "Safer Party", um Würzburger Nachtleben noch attraktiver und sicherer zu machen


(Würzburg) Die Kreisstelle Würzburg des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (BHG) sowie die Polizeiinspektion Würzburg Ost haben gemeinsam die Aktion "Safer Party" ins Leben gerufen. Ziel ist, dem unkontrollierten Betrinken und den oftmals damit verbundenen Gewalt- und Sachbeschädigungsdelikten einiger, weniger Gäste besser Einhalt gebieten zu können.

"Wir distanzieren uns ausdrücklich von Krawallmachern, die uns und unserer Nachbarschaft das Leben unnötig erschweren, schließlich wollen wir ein gutes Miteinander - sowohl mit unseren Gästen, als insbesondere auch mit unseren Nachbarn", begründet Rainer Müller, Vorstandsmitglied der BHG-Kreisstelle Würzburg, die Initiative.

Das Vorgehen ist dabei einfach aber konsequent: "Bei einem auffälligen Gast wird künftig sofort die Polizei informiert, die dessen Personalien feststellt. Bei schwerwiegenden Verstößen wird ein Hausverbot ausgesprochen, dass entgegen früheren Zeiten nicht mehr nur für den betroffenen Betrieb gilt, sondern für alle gastronomischen Einrichtungen in Würzburg, die sich an der Aktion beteiligen", erläutert Müller.

Das überörtliche Hausverbot gilt zunächst für zwei Jahre, die Personalien der unerwünschten "Gäste" werden regelmäßig der zuständigen Polizeidienststelle übermittelt.

"Die Abschreckung eines überörtlichen Hausverbotes ist dabei nicht zu unterschätzen", so der Geschäftsführer des BHG-Bezirks Unterfranken, Michael Schwägerl, "denn sehr schnell werden die Betroffenen feststellen, dass - zumindest in Würzburg - die Party künftig ohne sie abgehen wird. Und wer erneut auffällt, dem droht eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch, was immerhin mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden kann."