(München) Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern begrüßt die politische Aufwertung des Tourismus innerhalb Bayerns, die sich in einer Neuordnung innerhalb des Wirtschaftsministeriums widerspiegelt. So wurde die zuständige Abteilung in die Bereiche Mittelstand, Handwerk und Tourismus untergliedert und der Tourismus durch ein zusätzliches Referat gestärkt. Es gliedert sich nunmehr in die beiden Themenfelder Tourismuspolitik sowie Tourismusförderung und Gesundheitstourismus. „Es gilt heute mehr denn je, sich Wettbewerbsvorteile gegenüber touristischen Mitbewerbern zu erarbeiten. Um effizienter und schlagkräftiger als andere agieren zu können, ist die stärkere Ausrichtung der bestehenden Strukturen auf die Leitökonomie der Zukunft absolut zielführend“, erläutert DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl.
„Die Bayerische Staatsregierung hat ihr Wort gehalten, als sie versprach, den Tourismus als politische Chefsache anzusehen und die bestehenden Organisationsstrukturen der gestiegenen Bedeutung der Branche anzupassen“, so Brandl: „Unser Dank gilt hierbei insbesondere der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer.“
In Zeiten, die von Schlagzeilen über Bankenkrisen, Betriebsschließungen und Unternehmensabwanderungen in Billiglohnländer gekennzeichnet sind, wird mehr denn je die Bedeutung des Tourismus als Leitökonomie der Zukunft deutlich. Der Tourismus ist, wie kaum eine andere Branche, standortgebunden. Verteilt über das ganze Land, sichern gastgewerbliche Unternehmer Arbeits- und Ausbildungsplätze insbesondere auch in strukturschwachen Regionen. Mit 31 Milliarden Euro Umsatz und über 560.000 Erwerbstätigen ist der Tourismus ist ein strategisch wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Als Querschnittsbranche profitieren zudem viele weitere Wirtschaftszweige wie Einzelhandel, Handwerk oder Dienstleistungsbetriebe vom Tourismus.
„Die Tatsache, dass Bayern Tourismusland Nummer 1 in Deutschland ist, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Sie ist viel mehr Verpflichtung auch weiterhin Benchmark zu bleiben. Die nunmehr vollzogene Umstrukturierung ist hierbei der erste Schritt in die richtige Richtung“, lautet Brandls Fazit.
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