Urlaub in Bayern ist „In“

Halbjahreszahlen in Hotellerie liegen 6,8 Prozent über Rekordhalbjahr 2011 / Brandl: „Die Hotellerie hat Wort gehalten, sie investiert, stellt ein und bietet ein besseres Angebot denn je. Profiteure hiervon sind dabei nicht nur die Gäste, sondern über Steuerrückflüsse auch der Staat und damit jeder Steuerzahler“

Halbjahreszahlen in Hotellerie liegen 6,8 Prozent über Rekordhalbjahr 2011 / Brandl: „Die Hotellerie hat Wort gehalten, sie investiert, stellt ein und bietet ein besseres Angebot denn je. Profiteure hiervon sind dabei nicht nur die Gäste, sondern über Steuerrückflüsse auch der Staat und damit jeder Steuerzahler“

(München) Die Bedeutung der Leitökonomie Tourismus für Bayern wächst stetig: So stieg laut Statistischen Landesamt die Zahl der Ankünfte auf 13.982.672, was einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Rekordhalbjahr 2011 entspricht. Auch aktuell 37.530.742 Übernachtungen bedeuten einen Zuwachs um 5,8 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Überdurchschnittliche Ergebnisse erzielte mit einem Plus von 6,8 Prozent bei den Ankünften bzw. 6,7 Prozent bei den Übernachtungen die bayerische Hotellerie.

 „Urlaub in Bayern ist in“, fasst Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern die Erfolgsbilanz zusammen: „Der Grund dafür ist einfach: Die erst durch die Einführung eines international wettbewerbsfähigen Mehrwertsteuersatzes möglich gewordenen Investitionen in die Angebotsqualität kommen bei den Gästen an.“ Deutlicher Beleg hierfür ist die Tatsache, dass die Nachfrage ausländischer Gäste im zweistelligen Bereich um 10,3 Prozent bei den Übernachtungen und sogar 11,2 Prozent bei den Ankünften zugelegt hat. „Ausländische Gäste sind keine treuen Stammgäste, sie gehen gnadenlos dorthin, wo sie das beste Preis-Leistungsverhältnis erwartet“, so der DEHOGA Bayern-Präsident, der auf folgenden Punkt Wert legt: „Die Hotellerie hat Wort gehalten, sie investiert, stellt ein und bietet ein besseres Angebot denn je. Profiteure hiervon sind dabei nicht nur die Gäste, sondern über Steuerrückflüsse auch der Staat und damit jeder Steuerzahler“. Brandl appelliert auch an die Öffentlichkeit entgegen einer einseitigen Darstellung in weiten Teilen der Medienlandschaft, die nachweisbaren Fakten mit der gebotenen Fairness anzuerkennen und zu sehen, dass dieser Teil des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes zur Prosperität der deutschen Wirtschaft insgesamt, insbesondere der regionalen Wirtschaftskreisläufe, beigetragen hat: „Die Mehrwertsteuerreduzierung hat sich gerechnet und sie wird sich weiter rechnen. Deshalb kann und darf es für eine faire und weitsichtige Politik nur eine logische Konsequenz geben: Einen reduzierten Mehrwertsteuersatz auch für Gastronomie und damit für das gesamte Gastgewerbe. Und zwar so schnell als möglich und zumindest solange es die Politik nicht schafft, die Umsatzsteuer auf europäischer Ebene zu harmonisieren und es nicht schafft, in Deutschland faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Bäckern, Metzgern und dem Einzelhandel zu herzustellen.“

Konkrete Investitionsbeispiele der Hotellerie finden Sie unter www.dehoga-bayern.de/aktuelles/daten-fakten.html

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