Waldwasser fließt in ausgewählten Betrieben des ostbayerischen Gastgewerbes

DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl: „Waldwasser steht für die hohe Qualität regionaler Produkte“

DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl: „Waldwasser steht für die hohe Qualität regionaler Produkte“

(Deggendorf) Ausgewählte gastgewerbliche Betriebe im Bayerischen Wald und im ostbayerischen Donau- und Isarraum bieten ihren Gästen ab heute Waldwasser, ein europaweit geschütztes Naturprodukt der Waldwasser – Wasserversorgung Bayerischer Wald, an.

Auf der offiziellen Einführungsveranstaltung mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Ruderhaus Deggendorf betonte Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern: „Bayern ist das Spezialitätenland schlechthin, kein anderes Bundesland verfügt über so viele heimische Spezialitäten wie Bayern und nirgendwo werden heimische Lebensmittel mehr geschätzt als in Bayern. Regionale Genüsse wecken positive Assoziationen und schmecken nach Heimat.“ Mit zu diesem regionalen Schatzkästchen zählt in Bayern auch sein Trinkwasser, eine der wertvollsten Ressourcen des Landes, einer Ressource, die in vielen anderen Ländern noch nie vorhanden war oder schon längst nicht mehr in dieser natürlichen Reinheit gegeben ist.

„Wir verfolgen seit langem das Ziel, das Bewusstsein und die Wertschätzung für die hohe Qualität regionaler Produkte zu stärken“, so der DEHOGA Bayern-Präsident, „dazu gehört für uns insbesondere auch das Wasser als Grundlage allen Lebens. Waldwasser steht dabei für einen besonders nachhaltigen Umgang diesem wertvollen Naturprodukt.“

 

Der DEHOGA-Bayern vertritt folgende branchenpolitische Positionen, detaillierte Informationen finden Sie unter www.dehoga-bayern.de/bhg-positionen.html:

Fachkräftesicherung

Für die Sicherung des Fach- und Arbeitskräftebedarfs ist eine Gesamtstrategie von Politik und Wirtschaft erforderlich, die sowohl Qualifizierung und Aktivierung des inländischen Erwerbspersonenpotenzials in den Blick nimmt als auch – zeitgleich – Zuwanderungsfragen arbeitsmarktorientiert angeht.

GastroManagementPass (GMP)

Sowohl Verbraucherschutz als auch eine gute Hygienepraxis haben höchste Priorität. Zudem ist eine Aufklärung der Gastronomen, aber auch der Existenzgründer, von hoher Bedeutung, um einen hohen Qualitätsstandard zu sichern. Daher hat der DEHOGA Bayern, zur Erhaltung und Steigerung der Qualität im Bayerischen Gastgewerbe, den GastroManagementPass (GMP) eingeführt.

GEMA

Die Vorgehensweise und die Forderungen der urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften GVL und GEMA machen einmal mehr deutlich, dass dringender gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht. Der DEHOGA Bayern fordert daher entsprechende Klarstellungen im Urheberrechts- bzw. im Urheberrechtswahrnehmungsgesetz:

Hygiene-Barometer

Der DEHOGA Bayern begrüßt die Ablehnung des Hygiene-Barometers durch die Politik, bekennt sich aber weiterhin kompromisslos zur Einhaltung der strengen gesetzlichen Lebensmittelhygiene-regelungen, da Verbraucherschutz und eine gute Hygienepraxis in der Gastronomie seit je her höchste Priorität haben. Jeder Gastwirt, der hygienische Missstände zu verantworten hat, schädigt das Image der Branche. Bei gravierenden Verstößen bietet das geltende Recht jedoch bereits heute ausreichend Sanktionsmöglichkeiten bis hin zur Betriebsschließung. Dieses Instrumentarium muss im Sinne eines nachhaltigen Verbraucherschutzes voll ausgeschöpft werden.

Jugendarbeitsschutz

Um für Jugendliche die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Gastgewerbe zu erhöhen, sollte nach der Beginn der Nachtruhe für Jugendliche gemäß § 14 Abs. 2 Ziffer 1 JArbSchG zumindest wie in Österreich auf 23.00 Uhr und das Arbeitsende an den Vorabenden von Berufsschultagen auf 21.00 Uhr heraufgesetzt werden.

Umsatzsteuer Gastronomie

Bestehende Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten im geltenden Umsatzsteuersystem müssen beseitigt werden.Auch für die Gastronomie müssen die massiven Wettbewerbsnachteile schnellstens beseitigt werden. Es geht um Gleichbehandlung der gastronomischen Betriebe mit den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel, die seit Jahren im Genuss von sieben Prozent sind.

Umsatzsteuer Hotellerie

Die zum 1. Januar 2010 erfolgte Umsatzsteuersenkung darf nicht andauernd in Frage gestellt werden. Die Hoteliers erwarten Verlässlichkeit der Politik; Investitionen setzen Planungssicherheit voraus, die es herzustellen gilt. Solange auf europäischer Ebene die Wettbewerbsverzerrung nicht beseitigt wird, ist die reduzierte Umsatzsteuer beizubehalten. 

Sperrzeit

Der DEHOGA Bayern fordert die Beibehaltung der verkürzten Sperrzeitregelung. Die seit Anfang 2005 geltende Regelung, die lediglich eine Putzstunde zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr verpflichtend vorschreibt, hat sich bewährt.

Stille Tage

Der DEHOGA Bayern fordert die Liberalisierung des bayerischen Feiertagsgesetzes. Das derzeit geltende Gesetz ist nicht mehr zeitgemäß.

Tourismusstruktur

Die Potenziale des Tourismus zugunsten von Wachstum und Beschäftigung müssen noch besser ausgeschöpft werden.


- Ende der Pressemitteilung -